Prof. Dr. Eve-Marie Engels

Eve-Marie Engels studierte Philosophie, Romanistik, Biologie und Anglistik/Amerikanistik in Bochum. Von 1979–1987 war sie wiss. Assistentin am Lehrstuhl für Philosophie mit bes. Berücksichtigung von Wissenschaftstheorie und -geschichte in Bochum. 1981 wurde sie mit der Dissertation Die Teleologie des Lebens promoviert (Publikation Die Teleologie des Lebendigen. Berlin: Duncker & Humblot 1982). Im Jahr 1988 folgte die Habilitation Erkenntnis als Anpassung? Eine Studie zur Evolutionären Erkenntnistheorie (Frankfurt Suhrkamp 1989). Nach Vertretungsprofessuren an den Universitäten Bielefeld, Göttingen und Hamburg folgte 1991 ein Gastaufenthalt am Center for the Study of Science in Society, Blacksburg/Virginia. Von 1991-1993 war sie Heisenberg-Stipendiatin der DFG. Anschließend war sie Professorin mit dem Schwerpunkt Theoretische Philosophie an der Universität Kassel. Seit 1996 ist Eve-Marie Engels Inhaberin des Lehrstuhls für Ethik in den Biowissenschaften in der Fakultät für Biologie bzw. Math.-Nat. Fakultät der Universität Tübingen. Sie war u.a. Mitglied im Nationalen Ethikrat der Bundesrepublik Deutschland (2001–2007) und ist derzeit Mitglied in Gremien auf Landes- und Bundesebene, die sich schwerpunktmäßig mit Nachhaltigkeit und Biodiversität befassen.
„Der Mensch, das moralfähige Tier – Zur Anthropologie und Ethik von Charles Darwin“, in: Eve-Marie Engels, Oliver Betz, Heinz-R. Köhler, Thomas Potthast (Hrsg.): Charles Darwin und seine Bedeutung für die Wissenschaften. Tübingen: Narr Francke Attempto Verlag 2011, S. 145-179.
Charles Darwin. München: Beck 2007 (Beck‘sche Reihe Denker)
Die richtigen Maße für die Nahrung. Biotechnologie, Landwirtschaft und Lebensmittel in ethischer Perspektive. Hrsg. von Thomas Potthast, Christoph Baumgartner und Eve-Marie Engels. Tübingen: Francke Verlag 2005.
„Von der naturethischen Einsicht zum moralischen Handeln. Ein Problemaufriss“, in: Axel Beyer (Hrsg.): Fit für Nachhaltigkeit? Biologisch-anthropologische Grundlagen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung. Opladen: Leske + Buderich 2002, S. 163- 191.