Andrea Vetter

Die Kulturanthropologin Andrea Vetter (geb. 1981) lebt und arbeitet in Berlin. Sie beschäftigt sich wissenschaftlich und politisch mit Postwachstum und ist Stipendiatin der Rosa-Luxemburg-Stiftung.
Ihre laufende Doktorarbeit an der Humboldt Universität zu Berlin (Institut für Europäische Ethnologie) mit dem Arbeitstitel „Konvivale Technologien. Ein ethnographischer Dialog in Möglichkeitsräumen“ beschäftigt sich mit der Frage nach ökologisch und sozial sinnvollen Technologien für eine Postwachstumsgesellschaft. Im Fokus stehen dabei die empirische Begleitung von technischen Entwicklungen in den Bereichen Permakultur, Offene Werkstätten und Peer Produktion. Ziel ist es, auf Basis der technikkritischen Debatten der 1970er Jahre eine aktuelle, empirisch gesättigte Definition von konvivialen Technologien zu erarbeiten, die auf High und Low Tech anwendbar ist und einen positiven Technikbegriff für die Postwachstumsdebatte zur Verfügung stellt.
Sie arbeitet aktiv in der AG „Jenseits des Wachstums“ und der AG Gender von Attac Deutschland. War Programmkoordinatorin des Kongresses von Attac, Rosa-Luxemburg-, Heinrich-Böll, Friedrich-Ebert-und Otto-Brenner-Stiftung „Jenseits des Wachstums?! Ökologische Gerechtigkeit. Soziale Rechte. Gutes Leben“ im Mai 2011 an der TU Berlin.
Mitglied des „Netzwerk Wachstumswende“, eines Zusammenschlusses junger AkademikerInnen und PraktikerInnen, die zu Postwachstum arbeiten.
Publikationen u.a.: Werner Rätz, Andrea Vetter u.a. (Hg.): „Ausgewachsen! Ökologische Gerechtigkeit. Soziale Rechte. Gutes Leben.“ VSA Verlag, Hamburg 2011.
http://konvivialetechnologien.blogsport.de/
http://www.jenseits-des-wachstums.de
http://wachstumswende.de/
E-Mail: andrea.vetter@attac.de